Kunstvereinigung
Lebenslauf und künstlerische Tätigkeit

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Audio 1909 er zusammen mit Gabriele Münter, Alexej von Jawlensky, Adolf Erbslöh, Marianne von Werefkin, Alexander Kanoldt, Wladimir von Bechtejeff, Karl Hofer und Alfred Kubin die Neue Künstlervereinigung München. In dieser Vereinigung, die sich das Ziel gesetzt hatte, „Kunstausstellungen in Deutschland, wie im Ausland zu veranstalten“, er zunächst als Vorsitzender. Innerhalb dieses Kreises es zu drei bedeutenden Gemeinschaftsausstellungen in der Modernen Galerie Thannhauser München. In diese Zeit auch seine Entwicklung hin zur abstrakten Malerei. Als bei der dritten Ausstellung der „Neuen Künstlervereinigung“ die Jury Kandinskys fast vollständig abstrakte „Komposition V“ , traten er, Franz Marc, Gabriele Münter und Alfred Kubin aus der Künstlervereinigung aus. Am 18. Dezember 1911 Kandinsky und Franz Marc die erste Ausstellung der neu gegründeten Künstlervereinigung „Blauer Reiter“ in der Galerie Thannhauser in München. Begleitend zur Ausstellung beide 1912 den gleichnamigen Almanach „Blauer Reiter“ heraus. 1912 Kandinskys einflussreiche kunsttheoretische Schrift Über das Geistige in der Kunst. Die hier zusammengetragenen Gedanken für die weitere Entwicklung der abstrakten Malerei von grundlegender Bedeutung.
Nach Ausbruch des Ersten Weltkriegs konnte er nicht in Deutschland bleiben und 1914 mit Gabriele Münter in die Schweiz. Er von dort aus alleine weiter nach Russland. Dort er u.a. einer Tätigkeit als Professor in den „Freien staatlichen Kunstwerkstätten“ und in anderen staatlichen Institutionen nach. Am 11. Februar 1917 er seine zweite Frau Nina Andreewsky, nachdem er bereits 1911 von seiner ersten Frau geschieden war und mit Gabriele Münter nach einem letzten Treffen in Stockholm 1916 gebrochen hatte. Nach der russischen Revolution er sein Vermögen, das dank der Erbschaft von einem Onkel nicht unbedeutend gewesen war. 1920 sein Sohn Vsevolod. Die Verhältnisse in der neuen Sowjetunion, die Einschränkungen der Kunstfreiheit durch die neuen Machthaber, wurden für ihn zunehmend unerträglich, so dass er gerne dem Ruf von Walter Gropius , am Bauhaus in Weimar als Lehrer tätig zu werden. Er legal ausreisen, konnte aber seine Bilder von dort nicht mitnehmen.
Bis 1933 Kandinsky als Lehrer am Bauhaus in Weimar, Dessau und Berlin tätig, wo er in Kontakt mit dem russischen Konstruktivismus kommt. In dieser Zeit setzten sich endgültig die geometrischen Strukturen in seinen Bildern durch. In Dessau war er einer der Bewohner der „Meisterhäuser“ des Bauhauses. 1926 seine theoretische Schrift: „Punkt und Linie zu Fläche“. 1928 erwarb er die deutsche Staatsbürgerschaft
1930 er in Dessau mit Solomon R. Guggenheim . Diese Begegnung hatte Hilla von Rebay vermittelt, die den „Kupferkönig“ Guggenheim dazu hatte bewegen können, eine Sammlung abstrakter zeitgenössischer Kunst anzulegen. Guggenheim einige Bilder; nach und nach wurde daraus mit über 150 Arbeiten eine der größten Sammlungen von Kandinsky-Werken, die im „Museum of Non-Objective Painting”, dem heutigen Guggenheim-Museum zu sind.